Stress lass nach im Praxisalltag

Stress lass nach im Praxisalltag!

Wie entsteht Stress?

Stress entsteht immer dann, wenn ein Ungleichgewicht zwischen äußeren Anforderungen und inneren Ressourcen besteht. Der Praxisalltag stellt seine Anforderungen an uns. Wir überprüfen daraufhin gedanklich, ob es uns möglich ist, diese Anforderungen zu erfüllen. Kommen wir zu dem Schluss, dass wir nicht genug Ressourcen haben – und das kann auch nur ein Gefühl sein, geraten wir unter Stress!

Was sind typische Stressoren in der Praxis?

Typische Stressoren in der Zahnarztpraxis sind Lärm, Termindruck, komplizierte Sozialkontakte und hohe Leistungsanforderungen.

Stressor Lärm

Lärm

Lärm ist ein äußerer Stressor, der im Praxisalltag viele Menschen beeinflusst. Welche Geräusche fallen in einer Zahnarztraxis auf? Sofort fallen mir ein: Gespräche miteinander, Geräusche von Einheiten und Geräten, das Läuten der Tür- und Telefonklingel. Jedes einzelne Geräusch macht noch keinen Lärm aus. Die Summe aller Geräusche kann jedoch als Lärm vom menschlichen Körper wahrgenommen werden. Welche Geräusche sind bei Dir in der Praxis zu laut? Lässt sich der Geräuschpegel eindämmen für mehr Ruhe?

Typischer Stressor: Termindruck

Termindruck

Termindruck lässt uns in der Praxis in Stress geraten. Bis zu einem gewissen Maß kann er eine Motivation sein – doch ab einem gewissen Level führt er nicht nur zu Stress, sondern lässt auch die Fehlerquote steigen. Optimale Terminplanung im Praxisalltag ist eine Herausforderung, da wir mit Menschen arbeiten und deshalb immer wieder unvorhergesehene Ereignisse auftreten. Umso wichtiger ist, ausreichend Pufferzeiten einzuplanen. Wenn Termindruck bei Dir in der Praxis ein Thema ist: Habt ihr ausreichend Puffer eingeplant? Gibt es Möglichkeiten, die Pufferzeiten zu optimieren?

Typischer Stressor: Komplizierte soziale Kontakte

Komplizierte Soziale Kontakte

Komplizierte soziale Kontakte zählen ebenfalls zu den Stressoren im Praxisalltag. Wann werden soziale Kontakte kompliziert? Kompliziert wird es immer dann, wenn die Kommunikation miteinander im normalen Maße nicht mehr möglich ist. Die Gesellschaft scheint derzeit nicht nur vermehrt gestresst zu sein, sondern auch Ängste spielen eine große Rolle. Jeder Mensch, der unter Stress oder Angst agiert, ist im Bereich seiner Kommunikationsmöglichkeiten eingeschränkt. Dieser Aspekt hilft uns, sachlicher auf diesen Stressor im Praxisalltag zu schauen. Was können wir tun, damit Kolleg:innen und Patient:innen entspannter in der Praxis sind? Wie können wir selbst gelassener kommunizieren?

Typischer Stressor: Leistungsdruck

Leistungsdruck

Leistungsdruck ist ein weiterer bedeutender Stressor in der Zahnarztpraxis. Bei der Arbeit mit dem Patienten haben wir den Anspruch perfekt zu sein. Das wird von außen auch vom Mediziner erwartet. Keine Frage, in der Tätigkeit als Mediziner:in liegt viel Verantwortung, dennoch ist kein Mensch fehlerfrei. Leistungsdruck spielt jedoch nicht nur im Bereich der Behandlung eine Rolle, sondern auch in der Abrechnung. Hier möchten wir ebenfalls ein optimales Ergebnis erzielen. Der Leistungsanspruch ist berechtigt, doch wann entsteht Leistungsdruck? Leistungsdruck entsteht, wenn die inneren Ressourcen zur Erfüllung der äußeren Anforderungen nicht vorhanden sind. Deshalb die Fragestellungen: Wie können wir uns selbst stärken? Wie können wir weiteres Wissen erlangen, um den Leistungsanforderungen locker entgegen treten zu können?

Wie reagiert der Körper auf Stress?

Typische Stressreaktionen unserer Körper sind Konzentrationsmangel, Unruhe, Erschöpfung und Schlafstörungen. All diese Körperreaktionen können in unterschiedlichen Maßen auftreten. Wir nehmen sie häufig erst wahr, wenn sie deutlich merkbar sind. Doch bereits kleine Stressreaktionen schaden unserer Gesundheit. Wie geht es Dir damit? Wie reagiert Dein Körper auf Stress?

Was sind Deine persönlichen Verstärker?

Gert Kaluza beschreibt die Entstehung von Stress als Wechselspiel aus Situation, Bewertung und Reaktion. In seinem Modell besteht eine Beziehung aus Stressoren, persönlichen Verstärkern und Stressreaktionen. 

Modell Kaluza

Persönliche Verstärker können beispielsweise sein:

  • Ungeduld,
  • Perfektionismus,
  • Kontrollstreben und
  • hohe eigene Erwartungen.

Diese persönlichen Verstärker sind bei Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, häufiger zu finden. Jeder Mensch kann jedoch seine eigenen, ganz individuellen persönlichen Verstärker haben. Wenn Du Dich beobachtest, welche Eigenschaft lässt Stress vermehrt bei Dir wirken? 

Besonders interessant ist meine nächste Frage: Wie kannst Du Deine persönlichen Verstärker minimieren?

Welche Möglichkeiten der Stressbewältigung hast Du?

Wenn das Stresslevel für Dich im Praxisalltag zu hoch ist, gibt es drei Ansatzpunkte um zu reagieren. 

Du kannst durch organisatorische Maßnahmen die Stressoren mindern.

Durch optimiertes Praxismanagement hast Du Einfluss auf die Stressoren Lärm, Termindruck, komplizierte Sozialkontakte und hohe Leistungsanforderungen.

Du kannst Deine mentalen Stresskompetenzen erweitern.

Durch Mentaltraining gelingt es Dir, Deine persönlichen Verstärker zu minimieren und dadurch Stresssituationen anders zu bewerten. Durch die neue Bewertung der Situation, nimmst Du diese entspannter wahr und auch Dein Körper reagiert entspannter.

Du kannst Deine regenerativen Stresskompetenzen ausbauen.

Du schaffst Dir kleine Erholungsoasen nur für Dich im Praxisalltag. Statt schnell eine Pause zu machen, gestaltest Du Dir Deine Pausenzeiten nach Deinen Bedürfnissen. Dadurch ist es Dir möglich, anschließend wieder kraftvoll Leistungen zu erbringen.

Das Stresslevel bei Euch in der Praxis ist zu hoch. Doch Ihr seht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Dann ist es Zeit für ein Coaching. Gute Organisation und ein optimales Zeitmanagement sind ein wichtiger Baustein der Stressprophylaxe für das gesamte Praxisteam.

Bei Interesse melde Dich gerne bei mir.

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